Digital Mode Switch für MAKInterface Pro

Digital Mode Switch ist eine Erweiterungsplatine für MAKInterface Pro, die das Umschalten des Chipkarten Modus (Phoenix / Smartmouse, LudiPipo, Atmel/SPI, ...) per Software ermöglicht. Dadurch entfällt der Bedarf zum Ändern der Jumpereinstellungen sowie das Umstecken der Kabel, was z.B. bei Programieren von Goldwafer Chipkarten ohne Digital Mode Switch, unumgänglich ist.

Der Digital Mode Switch verfügt über eine eigene, sehr stabile, Oszillator Schaltung, optimiert für Frequenzen von 1 Mz bis 10 MHz. Durch den gesockelten Quarz ist zur Frequenzänderung nur ein Handgriff erforderlich.

MAKInterface Pro verwandelt sich mit dem Digital Mode Switch in ein vollautomatisches Plug-und-Play Chipkarten Lese / Schreibgerät.

Mit dem Programm "Digital Switching Utility" kann der gewünschte Modus einfach per Mausklick ausgewählt und anschließend jede Phoenix / Smartmouse, LudiPipo und Atmel/SPI kompatible Software benutzt werden.

Die Modus-Steuerung erfolgt über den parallelen Port so dass jeder Konflikt mit der Software, die auf den seriellen Port zugreift, ausgeschlossen wird. Das erforderliche Kabel zum Anschluss an den parallelen Port des PCs ist im Lieferumfang enthalten.

Für den Einsatz des Digital Mode Switch (Artikel 00507), werden ergänzend auch folgende Artikel benötigt:

  • 00115 MAKInterface Pro
  • 00200 Batteriehalter
  • 00300 oder 00305 Verlängerungskabel
  • 00505 Universelle konfektionierte Chipkarten Leiterplatte
  • 4 Batterien 1.2V NiCd/NiMh
  • Das Programm "Digital Switching Utility", welches im Support Menü frei heruntergeladen werden kann.

MAKInterface Pro wird an der seriellen Schnittstelle und Digital Mode Switch an der parallelen parallelen Schnittstelle des PCs angeschlossen.

Im Setup Menü des Programms "Digital Switching Utility" werden die Schnittstellen automatisch erkannt sowie der Digital Mode Switch und das MAKInterface Pro ausfürlich getestet.

Beim ersten Aufruf des Programms "Digital Switching Utility", wird erkannt dass die Konfiguration noch nicht eingerichtet wurde...

... und es wird das Setup Menü aufgerufen. Nach erfolgreichem Einstellen der Schnittstellen und Testen der Hardware, ...

... wird bei jedem nachfolgendem Aufruf des Programms die Einstellung erkannt.

Durch die Software-Modus Umschaltung, werden Anwendungen möglich, die mit einem normalen Chipkartengerät nicht durchführbar sind. So wird z.B. mit der Software "Makinterface Pro - Digital Mode Switching Smartcard Programmer" - frei verfügbar zum Download im Support Menü - eine Goldwafer, Goldwafer2 oder andere Chipkarte mit nur einem Mausklick programmiert.

Das Programm führt alle Schritte vollkommen automatisch durch, z.B. bei einer Goldwafer Chipkarte:

  1. Umschalten in Ludipipo Modus.
  2. Pic löschen.
  3. Loader programmieren.
  4. Umschalten in Phoenix Modus.
  5. EEprom programmieren.
  6. Umschalten in LudiPipo Modus.
  7. Pic löschen.
  8. Pic Anwendung programmieren.

Auf das externe EEprom wird über diverse Protokolle zugegriffen. Unterstützt werden folgende Protokolle:

  1. CRD-Dateien
  2. Multimac
  3. Secanix
  4. SimPic

Falls die Anwendung die Programmiert werden soll, nicht eines dieser Protokolle benutzt, kann auf die integrierten Loader zugegriffen werden, die eine Vielzahl von Processoren und EEPROMs unterstützen.

Bei Verwendung der integrierten Loader, können die Prozessoren:

  • Atmel AVR 90S2323, 90S2343, 90S4414, 90S4434, 90S8515, 90S8535
  • Microchip PIC 16F627, 16F628, 16FF83, 16F84, 16F85, 16F86, 16F873, 16F874, 16F876, 16F877

beliebig mit folgenden EEproms

  • I2C EEproms 24C00, 24C01, 24C02, 24C04, 24C08, 24C16, 24C32, 24C64, 24C128, 24C256, 24C512

kombiniert werden.

Die Microcontroller-Dateien können im Intel HEX Format und die EEprom-Dateien im Bin, Crd und Hex Format gelesen und gespeichert werden.

Die Software unterstützt für die EEprom Programmierung das normale 3.579MHz Quarz, aber auch 6.000MHz, 8.000MHz,10.000MHz sowie auch das 10.700 MHz Quarz. Das Quarz wird automatisch von der Software erkannt und alle erforderlichen Einstellungen werden vom Programm automatisch eingestellt, falls der UART am PC diese Einstellungen unterstützt. Software, die für 3.579MHz geschrieben ist, kann auch 6.000MHz und 10.700MHz die Quarze verwenden. Andererseits werden bei Software, geschrieben für 6.000MHz auch 3.579MHz, 8.000MHz und 10.000MHz Quarze unterstützt.

Digital Mode Switch wird standardmäßig mit einem 3.579MHz Quarz ausgeliefert. Um den Programmiervorgang zu beschleunigen, kann jedoch auch ein Quarz mit einer höheren Frequenz Wert verwendet werden. Dabei sollte die, vom Hersteller des Bausteines, angegebene Taktrate nicht überschritten werden.

Bei Microchip PIC Chipkarten ist hinzuzufügen, dass vom Hersteller empfohlen wird für Taktraten > 5.000MHz die HS (high speed) Oscillator Fuse zu verwenden. Dies ist bei unseren Loader schon berücksichtigt.

Hier einige Beispiele für die Auswirkung des Quarzes auf die Programmiergeschwindigkeit.

Chipkarte 3.579MHz 6.000MHz 10.000MHz 10.700MHz
Goldwafer 43,40s 35,70s - 21,80s
Jupiter1 21,60s 16,70s 12,90s -

Angegeben ist die benötigte Zeit um eine komplette Chipkarte (Flash und EEprom zu 100% voll mit Testdaten) mit einem AMD Athlon 600MHz PC, unter Windows 98, zu programmieren.

Die Einstellungen für "MAKInterface Pro" (serielle Schnittstelle) und "Digital Mode Switch" (parallele Schnittstelle) können manuell oder automatisch (durch den Befehl Auto) durchgeführt werden. Die Software erkennt die Schnittstelle an der die Hardware angeschlossen ist, und führt verschiedene Hardware tests durch.

Die Timings für verschiedene Bausteine werden automatisch (mit identify) ermittelt. Diese können jedoch auch manuell fein eingestellt werden um eine maximale Geschwindigkeit zu erziehlen.

Die Timings werden für jedes Smart Card Projekt (.scp) gesondert geschpeichert.

Somit ist MAKInterface Pro (Artikel 00115) mit Batteriehalter (Artikel 00200), Universelle konfektionierte Chipkarten Leiterplatte (Artikel 00505) und Digital Mode Switch (Artikel 00507) die beste Lösung für das häufige Programmieren großer Mengen Chipkarten. Es besteht derzeit auf dem Weltmark kein vergleichbares Programmiergerät, das Programmieren von Chipkarten in diesem Umfang vereinfacht und beschleunigt. Hervorzuheben sind auch die weiteren umfangreichen Funktionen, des Programms "Makinterface Pro Digital Switching Smartcard Programmer": So kann z.B.mit nur einem Mausklick eine Chipkarte und das verwendete Protokoll identifiziert werden. Gleichgültig ob es sich um eine PIC, Atmel, I2C, 2-wire, 3-wire oder andere Chipkarte handelt - die Software schaltet mit dem Digital Mode Switch alle Moden durch und liefert in sekundenschnelle das Resultat. Um den AT90S8515A von den AT90S8515 zu unterscheiden zu können, muss dir Chipkarte mit einer Anwendung (z.B. mit dem Loader) programmiert sein.

   

Das Auslesen des Microcontrollers und des EEproms - falls dieser ein R/W Protokoll unterstützt - wird mir einem Mausclick auf der entsprechenden Read-Taste ausgeführt. Der Digital Mode Switch schaltet das MAKInterface Pro automatisch in den erforderlichen Modus (AtmelAVR/SPI, LudiPipo oder Phoenix) um, und führt den Befehl aus.

Durch diese Funktion wird der Aufwand zur Identifikation von diversen Chipkarten in erheblichem Umfang reduziert.