MAKStripe Parallel Port

MAKStripe Parallel Port verfügt über einen Magnetkopf mit drei Spuren, womit alle drei Spuren auf einer LoCo oder HiCo Magnetstreifenkarte gleichzeitig gelesen werden können. Die Magnetstreifenkarten können jede Bitdichte von 1 bis 210 BPI (75 BPI, 210 BPI und auch andere. nicht ISO konforme Bitdichten, aufweisen.

MAKStripe Parallel Port ist in zwei Versionen verfügbar:

MAKStripe RO Parallel Port - LoCo / HiCo Magnetstreifenkartenlesegerät.

MAKStripe R2TAO Parallel Port - LoCo / HiCo Magnetstreifenkartenlese- und LoCo Magnetstreifenkartenschreibgerät.

Das Gerät wird direkt an den parallelen Port angeschlossen. Externe Spannungsversorgung wird nicht benötigt.

MAKStripe Parallel Port unterscheidet sich grundsätzlich von den üblichen Lese / Schreibgeräten dadurch, dass es keinen Decoder- und Encoder Chip enthält. Die Daten werden digitalisiert und direkt zum PC übertragen, wo die Auswertung durchgeführt wird. Durch das direkte Lesen / Beschreiben werden Möglichkeiten eröffnet, die mit dem Einsatz von herkömmlichen Geräten mit Decoder- und Encoder Chips ausgeschlossen sind.

MAKStripe Parallel Port wird über das Programm "Magnetic - Stripe Card Explorer für Windows 95 / 98 / Me / NT / 2000 / XP", das mit MAKStripe Parallel Port geliefert wird, gesteuert.


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20 Stück Magnetstreifenkarte LoCo (300 Oerstadt). Dieser Artikel ist derzeit leider nicht lieferbar.
 

 

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MAKStripe Parallel Port wird an einen freien parallelen Port des PCs angeschlossen. Dieser Port muss als Standard Parallel Port (SPP) eingestellt werden.

Optimale Resultate des MAKstripe Parallel Port werden mit einem PC > 300MHz erzielt, da der Lese- bzw Schreibvorgang Zeitkritisch sind.

Das Programm "Magnetic-Stripe Card Explorer" wurde erfolgreich auch auf Leistungsschwächeren PCs, wie z.B. Pentium 100MHz getestet - es ist bei Leistungsschwächeren PCs jedoch eine höhere Fehlerquote zu erwarten. Voraussetzung zur Nutzung des Programms ist eine Auflösung des Monitors / Graphikkarte von mindestens 1024 x 768 Punkten.

Da die Lese- und Schreibvorgänge zeitkritisch sind, wird empfohlen vorher alle Programme, die die CPU intensiv beanspruchen, wie z.B. Internetverbindungen, Band und Festplatten Sicherungsvorgänge, TV Kartenprogramme, u.ä. zu beenden.

Das Programm "Magnetic-Stripe Card Explorer" wurde erfolgreich auf Windows 95 / 98 / Me/ NT / 2000 / XP getestet. Treiber werden nicht benötigt, da das Programm auf MAKStripe Parallel Port direkt über den parallelen Port des PCs zugreift.




Durchzugsgeschwindigkeit


Die übliche durchschnittliche Durchzugsgeschwindigkeit, mit der eine Magnetstreifenkarte durchgezogen wird, liegt zwischen 20 und 50 cm/s. Bei diesen Geschwindigkeiten werden die Daten mit größter Wahrscheinlichkeit fehlerfrei dekodiert.

Abhängig von der Qualität, mit der die Magnetstreifenkarte beschrieben wurde, von dessen Alter und Zustand, ist es oft möglich die Magnetstreifenkarte auch bei extrem langsamen Durchzugsgeschwindigkeiten ...

.. oder auch einer sehr schnellen Durchzugsgeschwindigkeit, erfolgreich auszulesen.

Die minimale Durchzugsgeschwindigkeit beträgt im ersten Fall nur 7 cm/s und die maximale Durchzugsgeschwindigkeit im zweiten Fall beträgt ganze 140 cm/s.




Lesen von Magnetstreifenkarten


Das Programm wird gestartet und das "Decode" Menü ausgewählt

Zuerst wird der Knopf "Scan port for data" gedrückt und anschließend die Magnetstreifenkarten durch MAKStripe Parallel Port durchgezogen. Nach erfolgtem durchziehen der Magnetstreifenkarte ist der Knopf "Stop scanning" zu drücken.

Die Software wird alle drei Spuren der Magnetstreifenkarte lesen und die Daten anzeigen. Falls ANSI oder BCD Character Sets entdeckt werden, wird die Software die Daten dekodieren und die Parität und LRC Checksumme überprüfen. Falls die Parität und LRC korrekt sind (grün), dann wurden die Daten richtig gelesen - andernfalls ist eine Wiederholung des Lesevorgangs erforderlich.

Die Darstellung erfolgt in dem ALFA oder BCD Zeichensatz (Falls solche Daten vorhanden sind)


in binärer Form


oder auch gemäß ISO Standard

Die Daten können über dem "Save" Kommando im "File" Menü gespeichert werden. Die Daten werden im ursprünglichen Format "as is" gespeichert, zusammen mit den Durchzugseigenschaften. Auch falls die Daten ein nicht-standardisiertes Format aufweisen, wir das Speichern korrekt durchgeführt.




Analyse des Signals

MAKStripe Parallel Port ermöglicht als direkter Magnetstreifenkartenleser erweiterte Signalanalyseoptionen, die die Möglichkeiten herkömmlicher Geräte übertreffen.

Magnetstreifenkartenlesegeräte, die einen Decoder Chip enthalten, dekodieren die Daten und übertragen das Signal zeitversetzt über zwei Datenkanälen (Data und Clock) zum PC, wo weitere Bearbeitung stattfindet.

Neben dem herkömmlichen Dekodieren der Daten, die sich auf einer Magnetstreifenkarte befinden, ist es durch die graphische Präsentation möglich, die Modulation der Daten, die Qualität des Signals sowie diverse Schemen von nicht-standarden Spuren, angewendet für Authentifizierung, zu ermitteln.

MAKStripe Parallel Port übermittelt die Daten, die Bitdichte sowie die Durchzugsgeschwindigkeit während des gesamten Ablaufs in Echtzeit zum PC. Dies ermöglicht eine Signalanalyse, wie Sie bei anderen Lesegeräten, die einen Decoder Chip enthalten, nicht möglich ist.

Der Verlauf der Durchzugsgeschwindigkeit ist nicht kontinuierlich, obwohl man dies erwarten könnte. Die Geschwindigkeit steigt zuerst an, und erst der weitere Verlauf ist kontinuierlich.

Der Grund dafür ist, dass bei dem Zusammenstoß der Magnetstreifenkarte mit dem Lesekopf, diese abgebremst wird bis der Kopf sich hebt und sich auf die Magnetstreifenkarte niederlegt. Die Geschwindigkeit erhöht sich anschließend und erst bei ca. 60% wird die kontinuierliche Durchzugsgeschwindigkeit erreicht.

Jedes Magnetstreifenkartenschreibgeräte-Modell hat sozusagen einen Fingerabdruck, die Bitdichte ist jedoch meistens nicht konstant am Kartenbeginn und am Kartenende. Mit diesen Erkenntnissen ist es möglich zu untersuchen, ob die Spuren der Magnetstreifenkarte auf einem Magnetstreifenkarten - Schreibgerät beschrieben worden sind, einzeln oder gleichzeitig, oder ob einzelne Spuren auf verschiedene Magnetstreifenkarten - Schreibgeräten beschrieben worden sind.

Auch eine Analyse der Qualität der beschriebenen Daten wird somit ermöglicht.

Hier einige typische Beispiele:

Daten von einer Karte beschrieben in einem HighQuality Schreibgerät. Beide Spuren wurden in einem Durchgang beschrieben. Die Abweichung der Spuren ist kaum wahrnehmbar.

In diesen Fall wurde zuerst die erste, und nachträglich die zweite Spur auf der Magnetstreifenkarte geschrieben. Es ist ersichtlich, dass die beiden Spuren auf demselben Schreibgerät-Modell geschrieben worden sind, da der Verlauf der beiden Grafiken fast parallel ist.

Die Daten auf den Spuren 2 und 3 wurden in einem Durchgang geschrieben. Die Spur 1 wurde nachträglich mit einem anderen Gerät beschrieben.

Mit MAKStripe Parallel Port und dem Programm "Magnetic-Stripe Card Explorer", kann jeder einzelne Tick, Bit or Character mit der Flux Richtung seiner Größe in Mikrosekunden sowie seiner Position analysiert werden.

Um Geräusche und HF (Radio Wellen) Einflüsse zu eliminieren, befindet sich die Auslöseschwelle einige mikro Volts über 0V. Wenn Daten von einer Magnetstreifenkarte gelesen werden, ist die Länge von Flux 1 geringer als die von Flux 0, oder umgekehrt, abhängig von der Durchzugsrichtung.

Dieser Effekt ist bei älteren Karten und Karten mit schwächeren Magnetfeldern intensiver ausgeprägt.

Die Längendifferenz wird sich auch bei verschiedenen Durchzugsgeschwindigkeiten unterscheiden - im Falle einer höheren Durchzugsgeschwindigkeit ist das Signal stärker als bei einer geringeren Durchzugsgeschwindigkeit.

Die F2F Modulationsmethode, überwiegend bei Magnetstreifenkarten angewendet, ermöglicht das gleichzeitige Beschreiben von Data und Clock auf die Karte. Bei dieser Modulation bedeutet eine Richtungsänderung des magnetischen Fluxes zwischen zwei Clock Zyklen (ein Tick) eine logische "1" und falls keine Richtungsänderung des magnetischen Fluxes stattfindet, eine logische "0".

Die Magnetstreifen - Kartenspurendaten enthalten zwei Tickdauergrössen - die erste kürzere Grösse für "1" Bits und die zweite längere für "0" bits.

Die Tick-Dauer für "0 Bits ist zweimal länger als die Tick Dauer für "1" Bits.

Im Tick_Nr. / Tick_duration Graphik, sind die Ticks in zwei Strömen gruppiert - der erste repräsentiert die "1 Bit" Ticks, der zweite die "0 Bit" Ticks.

Die zwei Datengruppen in einem Strom sind die "Flux 0" and "Flux 1" Ticks, die Längendifferenz, oben bereits erläutert is klar sichtbar.

Bei einem schwachen Signal ist die Differenz der Dauer von "Flux 0" und "Flux 1"erheblich größer.

Diese Karte wurde ebenfalls fehlerfrei gelesen, ist jedoch anfälliger für Fehler bei zu kleinen oder zu grossen Durchzugsgeschwindigkeiten.

Mit dem Tick Nr. / Tick duration Graphik, ist es möglich den Typ der Daten auf der Spur sowie dessen Qualität festzustellen.

Eine F2F Modulation weist zwei Datenströme auf. Andererseits weisen Magnetstreifen - Kartenspuren, moduliert mit dem seltener benutzten MFM (Modified Frequency Modulation) 3 Datenströme auf.


Bei der MFM Modulation (MNRZb1, Miller Code and Delay Modulation DM) wird die Datendichte verdoppelt ohne Erhöhung der Magnet-Transition-Dichte.

Dies wird durch Anwendung von 3 Tick Dauer Grössen erreicht - Ein 1 Bit Cell Tick, ein 1.5 Bit Cell Tick und ein 2 Bit Cell Tick.

Falls eine solche Magnetstreifenkarte durch ein herkömmliches Magnetstreifenkartenlesegerät durchgezogen wird, dass über ein F2F Decodier-IC verfügt, würde lediglich eine Fehlermeldung erfolgen, ohne dass die Ursache ermittelt werden kann. Mit MAKStripe Parallel Port ist es andererseits möglich festzustellen, was für Daten auf der Magnetstreifenkarte gespeichert sind.

Ein anderes Beispiel für eine nicht-standardkonforme Spur, ist nachfolgende Spur von einer Magnetstreifenkarte, die in einem deutschen Unternehmen verwendet wird.

Es zeigt eine sehr elegante Kopierschutzfunktion. In der Anfangssequenz ist die "Flux 0" Tick Dauer viel größer als die "Flux 1" Ticks Dauer. Nachdem die eigentlichen Daten beginnen, (nach dem ersten 1 Bit), erfolgt der Datenfluss in einer normalen F2F Modulation. Dies kann mit einem normalen Magnetstreifenkartenlesegerät nicht bemerkt werden. Ebenfalls kann eine solche Spur mit einem normalen Magnetstreifenkartenschreibgerät nicht geschrieben werden. Eine Karte mit einer solchen Spur, geschrieben mit einem normalen Magnetkatenschreibgerät, würde auf dieses Gerät wie das Original aussehen, Sie würde jedoch nicht die tatsächlichen Eigenschaften der Anfangssequenz aufweisen.

MAKStripe Parallel Port zeigt nicht nur jede Tick Dauer genau an, sondern ist auch in der Lage eine exakte Kopie dieser Spur herzustellen.

Mit dem Programm "Magnetic-Stripe Card Explorer" können die erfassten Daten in RAW Format, gespeichert und geschrieben werden - es gehen keine Daten und keine Eigenschaften verloren.

Auf Grund des RAW Modus ist es möglich, verschiedene Kopiersicherungsschemen zu entwickeln, diese zu bearbeiten und zu kopieren.

Es werden zum Beispiel nach dem Datenende mit dem LRC (Longitudinal Redundancy Check), noch bis zu 60 Bits "0" auf die Spur geschrieben, bis zum Kartenende. In diesem Teil, oder auch in dem Datenteil kann eine sehr einfache aber wirksame Kopierschutzmethode eingefügt werden, mit der Verwendung von ungewöhnlichen Modulationsverfahren.

Mit einfachem Weglassen eines Ticks, würde eine undefinierte Zone in der F2F Modulation hergestellt werden.

Ein normales Magnetstreifenkartenlese- und / oder schreibgerät könnte dieses "Loch" nicht wahrnehmen, sondern es würde dieses einer Schwankung in der Durchzugsphase zuordnen und ignorieren. MAKStripe Parallel Port dagegen würde diese Zone eindeutig wahrnehmen und identifizieren.

Es ist technisch gesehen nicht möglich solche Spuren mit einem herkömmlichen Magnetstreifenkartenlese- und / oder schreibgerät (das F2F Decoder / Encoder IC's enthält) zu lesen und zu erstellen.

Die erstellte Magnetstreifenkarte würde wie das Original aussehen (die selben Daten enthalten), das "Loch" jedoch würde nicht vorhanden sein.

MAKStripe Parallel Port kann diesen und auch andere nicht standardkonform aufgezeichnete Spuren im RAW mode lesen, diese auswerten, speichern und diese später schreiben, bzw. kopieren. Die Kopie würde zu 100% dem Original entsprechen.




Datenanalyse

Im "Data analysis" Menü, können die gelesenen Daten analisiert werden. Es kann die genau Startposition festgelegt werden, sowie auch die Buchstabengröße. Als Resultat wird die Parität für jeden Buchstaben dargestellt, sowie auch der LRC vom Start bis zu jedem einzelnen Buchstaben.

Mit dieser Methode können unbekannte Schriftzeichen Sätze analysiert, sowie auch mögliche Fehler ausgewertet werden.

Auf dieser Magnetstreifenkarte, benutzt von einem deutschen Unternehmen, werden zum Beispiel alle Daten 3 mal auf die Karte geschrieben.

Jede Sequenz endet mit einem LRC gefolgt von zwei 2 "00000" Bit Gruppen (Parität ist falsch) um die Sequenzen zu trennen.

Diese 2*2=4 "00000" erzeugen 4 Paritätsfehler.

Nach der Analyse, ist festzustellen, dass die Daten Fehlerfrei gelesen wurden, obwohl es 4 Paritätsfehler gibt.

Mit einer anderen Methode kann übliche Software irregeführt werden. Es werden einfach einige Bits / ein Muster) vor dem Datenbeginn eingefügt. Weil nun die Startsequenz nicht "Start Sentinel" ist, können die Daten nicht identifiziert werden. Solche Magnetstreifenkarten können ausgewertet werden, so dass diese Bits einfach übersprungen werden durch ändern der "Start with bit position"




Beschreiben von Spuren mit MAKStripe R2TAO Parallel Port

MAKstripe R2TAO Parallel Port kann LoCo Magnetstreifenkarten beschreiben. Je Schreibvorgang können mit MAKStripe R2TAO Parallel Port eine oder zwei frei wählbare Spur beschrieben werden - in jeder beliebigen Bitdichte, Modulation und Zeichensatz.

Es können LoCo Magnetstreifenkarten mit bis zu 3 Spuren beschrieben werden. LoCo Magnetstreifenkarten sind die meistbenutzten Magnekarten aus dem Altag, wie z.B Geldkarten, Kreditkarten, Zugangskontrollkarten usw. MAKStripe R2TAO Parallel Port ist nicht geeignet um HiCo Magnetstreifenkarten zu beschreiben - HiCo Magnetstreifenkarten werden selten benutzt, wie z.B. in Flughäfen und Industriebetrieben, wo bestehende starke Magnetfelder die Magnetstreifenkarte löschen könnten.

Es ist zu betonen, dass es sich nicht um ein "Plug und Play" Gerät handelt. Durch die Tatsache, dass es sich um ein Durchzugschreibgerät handelt, ist nicht gewährleistet dass jeder Schreibvorgang erfolgreich ist. Schwankungen in der Durchzugsphase können zu Fehler führen, die einen erneuten Schreibvorgang erforderlich machen würden.

MAKStripe R2TAO Parallel Port ist nicht zum Beschreiben größerer Mengen von Magnetstreifenkarten geeignet. Zum Beschreiben von größeren Mengen Magnetstreifenkarten, empfehlen wir ein motorbetriebenes Magnetstreifenkarten - Schreibgerät einzusetzen.

Es wird etwas praktische Erfahrung und Übung benötigt um mit MAKStripe R2TAO Parallel Port erfolgreich Magnetstreifenkartenspuren zu beschreiben.

Durch der Tatsache, dass die Daten direkt auf der Magnetstreifenkarte beschrieben werden - und nicht durch einen Encoder Chip - wird es ermöglicht, genau definierte Daten auf die Karte zu schreiben, mit genau definiertem Anfang, Datenverlauf und Ende. Es können zu Kopierschutzzwecken auch absichtlich Zeichen mit invertierter Parität geschrieben werden, und es können Modulationsverfahren benutzt werden die keiner Norm entsprechen.

Durch die Eingabe verschiedener Parameter kann auch auf den Verlauf der Bitdichte Einfluss genommen und sogar die Größe einzelner Bits festgelegt werden. Es können somit Spuren geschrieben werden, die genau die gewünschten Eigenschaften aufweisen.

Auch völlig unbekannte Daten, unabhängig vom verwendeten Zeichensatz und Modulation, können eingelesen, analysiert und auf anderen Magnetstreifenkarten geschrieben werden.

Somit ist MAKStripe R2TAO Parallel Port ein ausgezeichnetes Gerät für die Forschung, das Labor und den Hobby Elektroniker.

Das Beschreiben der LoCo Magnet Karten erfolgt in 3 Schritten.


Schritt 1 - Auswählen oder Erstellen einer Referenzspur

Um eine Spur beschreiben zu können, wird eine existierende Spur (Referenzspur) benötigt.

Diese kann eine schon existierende Spur auf der Magnetstreifenkarte sein, oder falls es sich um eine leere Karte handelt, muss eine solche Spur durch Formatieren erstellt werden. Diese Spur kann später gelöscht oder überschrieben werden.

Falls es auf der Magnetstreifenkarte schon beschrieben Spuren gibt, wählen Sie diese Spur unter "Reference Track" aus. Diese Spur wird nur in der Schreibprozedur gelesen, um die Eigenschaften der Magnetstreifenkarte zu ermitteln. Sie wird nicht gelöscht, geändert oder in einer anderen Weise beschädigt.

Falls die Magnetstreifenkarte die beschrieben werden soll leer ist, muss eine Referenzspur formatiert werden.

Wählen Sie die Referenzspur die formatiert werden soll und drücken Sie auf "Format Reference Track". Nachdem der Formatierungsvorgang gestartet worden ist, soll die Magnetstreifenkarte durch MAKStripe R2TAO Parallel Port gezogen werden.

Nach erfolgtem Formatieren der Spur, kann diese eingelesen werden und im "Signal Analysis" Menü überprüft werden. Die formatierte Referenzspur enthält einen einfachen "0" Bit Datenfluss.

Die Tick Dauer sind in einer Gruppe auf der Rechten Seite des Graphics.


Schritt 2 - Löschen der Spur die beschrieben werden soll

Es ist nicht notwendig die Spur zu löschen. In der Schreibprozedur werden die alten Daten von den neuen überschrieben.

Es ist jedoch empfehlenswert die Spur vorher zu löschen mit Erase und/oder eRASE, um bessere Qualität zu erziehlen.

Um eine Spur zu löschen, muss diese in "Destination Frame" ausgewählt werden, und anschließend wird mit drücken auf "Erase" oder "eRASE" die Löschprozedur gestartet. Der Löschvorgang wird eine Dauer haben, wie Sie in der Textbox angegeben ist. In dieser Zeit müssen Sie die Magnetstreifenkarte durch MAKStripe R2TAO Parallel Port durchziehen.

"Erase" löscht die Spur in der "Flux 0" Richtung, "eRASE" in der "Flux 1" Richtung.


Schritt 3 - Wählen der Schreibspur und der Schreibdaten

Mögliche Auswahl sind Track#1, #2 or #3 von einer Magnetstreifenkarte die zuvor gelesen/geladen worden ist, oder benutzerdefinierte Daten "Custom data". Diese Auswahl wird in "Source data" definiert.

In "Custom data" können eigene Daten geschrieben werden, oder auch schon bestehende Daten geändert werden.

Um bestehende Daten in der Textbox zu kopieren, drücken Sie den "Copy" Knopf im "Copy from Track" Rahmen. Die Daten werden in die Textbox übertragen und können nun bearbeitet werden.

Alle normale Daten beginnen mit einem "Start Sentinel" und enden mit einem "End Sentinel", gefolgt vom LRC. Um ein "Start Sentinel" , "Field separator", "End Sentinel" oder den LRC einzufügen drücken Sie nur auf den entsprechenden Knopf im "Insert special chars" Rahmen.

Wenn die Bearbeitung der Daten beendet wird, drücken Sie auf "Auto properties" um die Gesamtzahl der Bits und alle benötigten Parameter zu berechnen.

Die Daten können mit den "Load" und "Save" Befehlen als Textdateien gespeichert / geladen werden.

Jetzt muss die Spur, die beschrieben werden soll im "Destination" Rahmen ausgewählt werden.

MAKStripe R2TAO Parallel Port ist ebenfalls in der Lage zwei Spuren auf einmal zu beschreiben. Im folgendem Beispiel wurden die Spur eins und Spur zwei zum Kopieren in einem Vorgang ausgewählt.

Nachdem alle Parameter (Source data, Destination und Reference track) ausgewählt worden sind, kann mit dem eigentlichen Beschreiben begonnen werden.

Drücken Sie den "Write" Knopf, und ziehen Sie die Karte 2 mal hintereinander durch MAKStripe R2TAO Parallel Port. Während des ersten Durchziehen wird die "Referenz Spur" eingelesen. Im zweiten Durchzugsvorgang werden die Daten auf die Magnetstreifenkartenspur geschrieben.

Für optimale Resultate, sollte die Durchzugsgeschwindigkeit ca. 20cm/s-30cm/s betragen.

Nach erfolgter Schreibprozedur, die Karte auslesen und "Signal Analysis" Menü aufrufen.

Die Ticks sollten in zwei Strömen gruppiert sein. Der erste Strom präsentiert die"1 Bit" Ticks und der zweite, die "0 Bit" Ticks.

Die "0 Bit" Ticks sollten ca. 2 Mal größer sein, als die "1 Bit" Ticks.

Die zwei Datengruppen in einem Strom sind Flux "0" and "1". Sie sollten eine kleine Differenz, wie in dieser Graphik dargestellt, aufweisen.

Falls eine Graphik, wie hier dargestellt, erhalten wird, sind die zwei Ströme zu nah aneinander. Der Grund dafür ist, dass "0" Flux viel höher als "1" Flux ist, oder umgekehrt.

Dies kann durch den "0/1 adj." Schieber im "Write Track" Menü optimiert werden

Die Einstellung "0/1 adj." ändern und den Schreibvorgang wiederholen bis eine Graphik, wie oben erläutert, erhalten wird.

Nach erfolgtem Einstellen von "0/1 adj." sollte die erhaltene Bitrate betrachtet werden. Falls diese 210 BPI (+/-5%) beträgt, dann wurde die Spur erfolgreich beschrieben - andernfalls sollte das "Write data to Track" Menü ausgewählt werden.

"BPI adj." - für eine höhere Bitrate den Wert erhöhen und für eine kleinere Bitrate, den Wert reduzieren.

Nach der Einstellung sollte die Differenz zwischen mehreren Schreibvorgängen nicht mehr als 10% betragen.

Falls die automatische Geschwindikeitsanpassung nicht erwünscht ist, kann "Swipe speed=Ref." ausgewählt werden. In diesem Fall muss die Durchzugsgeschwindigkeit identisch mit der Durchzugsgeschwindigkeit der Referenzspur sein.

Abhängig von der Durchzugsgeschwindigkeit und der Variation der Geschwindigkeit während des Schreibprozesses, ist es möglich dass die zwei oder drei auf der Magnetstreifenkarte beschriebenen Spuren nicht dieselben Durchzugseigenschaften aufweisen.

Mit etwas Erfahrung und Übung ist es möglich Spuren mit hoher Qualität zu beschreiben.




Modifizieren / Bearbeiten von Daten

Am einfachsten können die Daten im "Decode" Menü im "Char" Modus geändert werden.

Nach Klicken auf das entsprechende Feld, Ändern der Daten und Drücken der "Enter" Taste, werden die Daten geändert und das LRC automatisch neu berechnet.

Änderung des Textes in Feld 2 von Track 1 von "IS" in "HAS BEEN"



Im "Signal Analysis" Menü ist die umfangreiche Analyse, Modifikation jedes einzelnen Characters und auch jedes einzelnen Ticks möglich




Entwickeln von eigener Software für MAKStripe RO Parallel Port / MAKStripe R2TAO Parallel Port

Mit dem MAKStripeRead ActiveX Control kann eigene Software für MAKStripe RO / MAKStripe R2TAO entwickelt werden. Dieses ActiveX Control enthält folgende Subroutinen und Funktionen :

  • Subroutine RInit(Port, Sampling_Rate) - Initialisation von MAKStripe Parallel Port
  • Subroutine Scan_Start - Starten des Scanning-Prozesses. Nachdem eine Karte durch MAKStripe Parallel Port durchgezogen wurde, wird der Scanning Prozess beendet
  • Function Track_Data(iTrack) - Gibt die Daten von Spur iTrack zurück
  • Function Track_Parity(iTrack) - Gibt die Parität der Daten von Spur iTrack zurück
  • Function Track_LRC(iTrack) - Gibt LRC der Daten von Spur iTrack zurück
  • Function Track_Charset(iTrack) - Gibt das Character Set von Spur iTrack zurück
  • Function Track_BPI(iTrack) - Gibt die BPI der Daten von Spur iTrack zurück